AfD Karlsruhe verstrickt sich in Pegida-Widersprüche:

Veröffentlicht am 05.09.2018 in Pressemitteilungen


SPD Karlsruhe erstaunt über Teilnahme von Bernhard an Chemnitzer „Schweigemarsch“

Die SPD Karlsruhe zeigt sich erstaunt über das öffentliche Auftreten von AfD-Stadtrat und MdB Marc Bernhard. So hatte dieser 2015 noch zu den rechtsextremen Pegida-Aufmärschen in Karlsruhe mit dem Karlsruher AfD-Vorstand bekannt, Zitat: "Die grundsätzliche Haltung der AfD zu Pegida ist: Keine Zusammenarbeit und keine Allianz. Dies gilt ohne Einschränkung auch für die aus dem Begriff Pegida abgeleiteten Demonstrationen in Karlsruhe.“

Mit der aktiven Teilnahme von Marc Bernhard beim Chemnitzer „Schweigemarsch“ scheint das nun nicht mehr zu gelten. „Herr Bernhard meint ja, er hätte von einer Pegida-Teilnahme an diesem Marsch nichts mitbekommen. Das kann er nicht ernst meinen. Jeder und jedem musste nach den Ereignissen der letzten Tage in Chemnitz klar sein, wer da aufmarschiert“, so SPD-Kreisvorsitzender Parsa Marvi.

Fakt ist, dass sich hier ein führender Vertreter der Karlsruher AfD in den Chor hochrangiger AfD-Mandatsträger aus dem Bundesgebiet eingereiht hat, die zu ihren Zwecken gemeinsame Sache mit Pegida machen. Damit ist die Maske endgültig gefallen. Die Grenzen zwischen Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus verschwimmen bei der Alternative für Deutschland zusehends.

 

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